DAS GEBIET, UNSER ZUHAUSE

Das Cuneese wird zu Recht „La Granda“, die Große, genannt. Es ist flächenmäßig die viertgrößte Provinz Italiens, eine grüne Mulde, die sich von Turin aus nach Süden in Richtung des ligurischen Mittelmeers, der Côte d’Azur und der Provence öffnet. Diese große Weite kann man nur überblicken, wenn man sich ins Zentrum begibt, nach Fossano, auf den Aussichtsturm der Burg der Prinzen von Achaia (Castello dei Principi d'Acaja). Hier schweift der Blick von den bestellten Feldern über die Konturen der Berge bis zu den Po-Quellen und dem König aus Stein, dem Monviso. 

Die einstige Kornkammer der Savoyer weist eine hohe Zahl an anerkannten typischen Erzeugnissen auf und ihre Naturparks stellen ein Schutzgebiet der nationalen Biodiversität dar. Die Täler bewahren uralte Sprachen und auf den Plätzen, wo noch heute die Courento zum Klang der Drehleier getanzt wird, siehst du die okzitanische Flagge stolz im Wind wehen. 

Jede Stadt ist eine Geschichte für sich: die Keramiken von Mondovì und der von Napoleon hochgeschätzte Belvedere, die Pracht von Saluzzo, einstiges Marquisat und von jeher Zentrum brodelnder Kultur, die Schule Saviglianos des Piemontesischen Barock, und natürlich das von seinem Flusspark umgebene Cuneo, eine der zwanzig grünsten Städte Italiens und idealer Ausgangspunkt, um außergewöhnliche Outdoor-Erfahrungen zu erleben.

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KLEINE DÖRFER, GROSSE SCHÄTZE

Es sind zwar kleine Dörfer, aber der einzigartige Charakter ihrer Einwohner macht sie besonders. Einige hüten kostbare Kunstwerke, wie Vicoforte mit seiner Wallfahrtskirche, die sich der größten gemauerten elliptischen Kuppel der Welt rühmt und eine bemalte Fläche von mehr als 6.000 qm aufweist, die nur einem einzigen Thema gewidmet ist. Manta verweist hingegen auf seine herrschaftliche Burg, die heute zu den Gütern des FAI (Italienische Stiftung Denkmalschutz) gehört und für die Sala Baronale berühmt ist, eines der Meisterwerke der weltlichen spätgotischen Malerei. 


Andere sind Triebfedern der Kultur, wie Ostana, das zu den schönsten Dörfern Italiens zählt: Die Echtheit der Orte und die Attraktivität der okzitanischen Tradition machen seine Hauptanziehungspunkte aus. Auf dieselbe Weise fördert der Kulturverein Coumboscuro in Monterosso Grana die Wiederentdeckung der provenzalischen Kultur in Italien.


Aber es gibt noch mehr. Das Cuneese besteht aus geschichtsträchtigen Orten, wie Bene Vagienna, das ehemalige römische Augusta Bagiennorum, und aus seltenen geologischen Vorkommen, wie die kuriosen Erosionsformationen der Ciciu in Villar San Costanzo. Andere Dörfer sind berühmt für ihre typischen Produkte: der Lauch von Cervere, der Käse von Castelmagno, der Fette Ochse von Carrù, der Kürbis von Piozzo oder die Kekse von Pamparato, Stolz der piemontesischen Feinbäckerei.